Während eines Soundchecks wird nicht nur der Sound gecheckt.
Auch die Lichtstimmungen und (wenn vorhanden) die Musikeinsätze und restliche Mediennutzung wie Video oder Präsentationen werden überprüft.
Die meisten KünstlerInnen machen ihre Soundchecks selbst. Vereinzelt und selten lassen sie den auch machen – von z.B. ihrem oder ihrer TourmanagerIn oder TourtechnikerIn. Manche lassen ihn sogar ganz weg. Das trifft aber eigentlich nur auf die sehr erfahrenen Hasen in der Branche zu und da auch nicht bei jedem Termin.
Aber wie läuft so ein Soundcheck eigentlich ab?
Letztlich geht die auftretende Person mit dem Showmikro auf die Bühne und redet, um den Ton zu prüfen. Hört sie sich selbst? Ist der Ton im Saal so wie gewünscht? Wie hören sich die lauten Stellen im Programm an? Wie laut ist die leiseste Stelle?
Dann werden die Lichtstimmungen getestet, die während der Show zum Einsatz kommen. Wird das Publikum geblendet? Sind die Farben so wie gewünscht? An welchen Stellen kommen Effekte? Wie hell soll der Saal beleuchtet sein?
Außerdem werden noch die Musikeinsätze geprobt und ggf. der Beamer gecheckt.
Die Reihenfolge der Punkte ist dabei egal.
Wenn jemand einen oder eine eigene TourtechnikerIn dabei hat, erübrigen sich einige Fragen schon, weil die Person bereits einige beantworten kann und die Show auch selber am Mischpult betreut.
Bevor der Soundcheck losgeht, bereiten die VeranstaltungstechnikerInnen alles vor, sodass nur noch Kleinigkeiten angepasst werden müssen. Manchmal brauchen sie Stunden dafür. Das wird oft unterschätzt und wissen nur wenige.