Der Begriff stammt aus dem Frankreich des späten 19. Jahrhunderts. In kleinen, verqualmten Räumen übten KünstlerInnen mittels Theater, Musik und Sprecheinlagen Kritik an der Gesellschaft.
Kurz gesagt ist Kabarett eine Form der Kleinkunst, die gesellschaftskritische Inhalte mit Humor, Satire und Musik verbindet, um politische und soziale Missstände zu kommentieren.
Anfang des 20. Jahrhunderts kam es nach Deutschland und Österreich. Nach dem Ende der Zensur im Ersten Weltkrieg erlebte das Kabarett einen Aufschwung, der von den Nazis gestoppt wurde. Ab 1950 fand es seinen Weg zurück und landete schnell im Fernsehen.
Häufige Stilmittel des Kabaretts sind Satire und Parodie sowie Ironie und Sarkasmus.
Häufige Stilmittel des Kabaretts sind Satire und Parodie sowie Ironie und Sarkasmus. Die Grenzen zu Stand-up Comedy verschwimmen oft und werden immer seltener gezogen.